“The teeth may smile, but the heart does not forget”

Buchempfehlung: Auf den Spuren des Somero-Projektlands Uganda

In dieser wahren Geschichte begibt sich der Ugander Duncan Laki auf die Suche nach den Mördern seines Vaters. Eliphaz Laki war ein Beamter und Lokalpolitiker im Südwesten Ugandas, der 1972 aufgrund seines Widerstands gegen das Regime von Idi Amin umgebracht wird. Dreißig Jahre später geht sein Sohn auf die Suche nach den Mördern seines Vaters: Ehemals ranghohe Beamte des Regimes werden verhaftet und angeklagt. Laki fordert Gerechtigkeit für seinen Vater und verfolgt damit die Spuren seiner Familiengeschichte.

Dem US-Amerikanischen Autor Andrew Rice gelingt es eine Detektivstory über Uganda zu verfassen, die zeigt wie schwierig es ist, mit der eigenen Geschichte umzugehen, sich zu erinnern, zu vergeben und sich zu versöhnen. Rice erkundet damit die Spuren der Geschichte Ugandas: von der britischen Kolonialzeit, über Idi Amin und den Widerstand gegen dieses grausame Regime, bis hin zum heutigen Uganda und der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit.

Rice zeichnet ein lebhaftes Bild der Menschen, die Uganda in den letzten hundert Jahren entscheidend geprägt haben. Er trifft auf Richter, Lokalpolitiker und letztlich auch auf Yoweri Museveni. Ugandas Präsident wächst im selben Landesteil auf wie Lakis Vater und war gemeinsam mit ihm im Widerstand, der 1979 zum Sturz Idi Amins führte. Seit 1986 ist Museveni Ugandas Präsident und wurde im Februar 2011 in einer umstrittenen Abstimmung erneut gewählt.

“The teeth may smile, but the heart does not forget” ist ein großartiges Buch für alle, die mehr über das Somero-Projektland Uganda und dessen Geschichte erfahren wollen. Das Buch ist erhältlich im Buchhandel und natürlich auch über den Amazon-Link auf der Somero-Homepage: www.somero-uganda.de.

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