Zu Besuch bei Somero in Uganda

Ein Rückblick von Nora und Ewa (GLEN-Stipendiatinnen)

Unser Praktikum bei Somero Uganda, dem Ewa und ich, Nora, seit unserer Zusage so sehr  entgegengefiebert haben und welches definitiv den Höhepunkt im Rahmen unseres einjährigen GLEN-Programms dargestellt hat, war eine tolle, bereichernde und abenteuerliche Zeit.

In den drei Monaten, die wir in Kampala verbracht haben, waren wir für unterschiedliche Arbeitsbereiche verantwortlich. Während Ewa meist in die direkte Arbeit im Community Center von Somero Uganda involviert war, habe ich zum größten Teil an Aufgaben auf organisatorischer Ebene gearbeitet. Doch da im Somero Center alles Hand in Hand geht, vor allem wenn es um Fragen zu Computerprogrammen, Tanzstunden und Erkundungstrips mit den Mädchen durch Kawempe, der Gegend in der die Organisation liegt, ging, haben sich unsere Tage sehr abwechslungsreich gestaltet.

Ewa hat neben Debatten, Tanz- und Theaterstunden einen Journalismus-Workshop gegeben, um so das erste Somero Uganda Magazin vorzubereiten. Ich habe mich mit Fundraising, Berichterstattung der Projekte, Evaluation und der Dokumentation verschiedener Arbeitsmethoden befasst. Von Zeit zu Zeit haben wir die Lehrerinnen Irene und Sanyu bei den täglichen Computer- und Alphabetisierungskursen unterstützt. Unsere letzten Wochen wurden hauptsächlich durch die Vorbereitungen des Trimesterendes, der Abschlussfeier für den Computerkurs und des lang ersehnten, jährlichen ‚Girls Day Out’ in Anspruch genommen.

Außerhalb der normalen Aktivitäten konnten wir an mehreren Projekten wie z.B. einem Peer Education-Training für junge Prostitutierte und einem Projekt gegen Kinderarbeit in einer Gemeinde im Süden Ugandas teilnehmen.

Die Zeit bei Somero Uganda ist wie im Flug vergangen und es wird sicherlich noch einige Wochen dauern, bis wir all unsere Erlebnisse verarbeitet haben. Doch zwei Dinge wissen wir jetzt schon: 1) Die drei Monate werden uns als eine unvergessliche und wundervolle Zeit in Erinnerung bleiben. 2) Wir können uns sicher sein,egal wann wir zurückkehren, wieder genauso warmherzig vom Somero-Team und den Mädchen aufgenommen zu werden und dass uns auch ein weiteres Mal eine genauso tolle Zeit bevorstehen würde.

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