Jahresbericht 2011

2011 war für Somero ein ereignisreiches Jahr: Das Wandmal-Projekt in Kampala, die Durchführung von Computerkursen und die Erweiterung des Somero-Centers sind nur einige Highlights des letzten Jahres. Was bei Somero sonst noch passiert ist, können alle Interessierten daher ab sofort im Jahresbericht 2011 nachlesen.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren haben diesmal besonders viele Vereinsmitglieder an der Erstellung des Berichts mitgewirkt. Auszüge werden wir nach und nach auch auf unserem Blog veröffentlichen. Unser Ziel war es, den Jahresbericht anschaulich zu gestalten und mit vielen Bildern einen Eindruck von der Arbeit zu vermitteln. Das Ergebnis finden Sie hier.

Eindrücke von der Somero-Vernissage

Der Veranstaltungsraum des Afrika-Haus in Berlin-Moabit ist um kurz nach 17 Uhr schon gut gefüllt. Die Bilder, die die Somero-Stipendiatinnen im Rahmen eines Foto-Workshops geschossen haben, hängen an den Wänden. Das Besondere daran: einige der Mädchen hatten zum ersten Mal im Leben eine Fotokamera in der Hand. Mit den Bildern teilen sie Ausschnitte ihres Lebens in Kampala mit uns:  eine Familie beim gemeinsamen Kochen, Kinder in Schuluniform, eine junge Frau am Schreibtisch, die Oma bei der Essenszubereitung, einen jungen Mann, der Spiegel verkauft.

Nach einer Ansprache von Janna Rassmann und Daniel Heuermann und der Eröffnung des Buffets begrüßt Geofrey Nsubuga die Gäste. Der Koordinator von Somero Uganda ist für eine Woche in Berlin und berichtet aus erster Hand von der Arbeit im Somero –Center. Live-Musik mit Gitarre und Gesang trägt zur guten Stimmung bei. Es bleibt Zeit für gemütliches Beisammensein, Snacks und Gespräche. – Ein gelungener Abend.

Somero-Fotoausstellung mit Vernissage am 22.4. um 17 Uhr in Berlin

Zum ersten Mal ist der ugandischer Projektkoordinator von Somero, Geofrey Nsubuga, zu Besuch in Deutschland. Dies nehmen wir zum Anlass, um der Berliner Öffentlichkeit unsere Arbeit im Rahmen einer Fotoausstellung vorzustellen. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am 22.04. um 17 Uhr ins Afrika-Haus in Moabit, Bochumer Str. 25, ein. Gezeigt werden die zehn schönsten Fotos, die unsere Stipendiatinnen vor Ort gemacht haben, um ihr ganz eigenes Bild des Lebens in Kampala zu zeigen.

Neben tollen Fotoimpressionen erwarten Sie Musik, Getränke, Finger Food und Infos zu unseren Projekten direkt aus Uganda. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Zu Gast beim BER-Vernetzungstreffen

Im März hat Somero als Gast am Vernetzungstreffen des BER – Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag – teilgenommen. Der BER ist ein Netzwerk für entwicklungspolitische Initiativen, Vereine und Gruppen im Land Berlin. Unter anderem wurden verschiedene entwicklungspolitische Veranstaltungen, wie das Weltfest am Boxi und eine Konferenz von Attac vorgestellt. Außerdem wurde der Film „Holz aus Afrika für warme Stuben in Berlin?!“ von PowerShift – Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e.V. – gezeigt.

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Hier gefunden:„Holz aus Afrika für warme Stuben in Berlin?!“

PowerShift informiert in dem kurzen Film über die Pläne von Vattenfall, große Mengen Holz aus Liberia zu importieren, um damit unter anderem in Berlin Heizwärme zu produzieren. Der Film berichtet über das Problem der Energiearmut und die Situation in Liberia. Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik an der Universität Wien, erklärt in diesem Zusammenhang den Begriff der „imperialen Lebensweise“. Dieser beschreibt die Lebensweise großer Bevölkerungsteile in reichen Gesellschaften, da sie auf dem Zugriff auf Ressourcen Afrikas und anderer Länder basiert. Der Film stellt außerdem die Solargenossenschaft Lausitz als ein Beispiel für Alternativen zur zentralen Energieproduktion vor.

Das Deutschlandradio berichtete bereits im Dezember 2010 auf seiner Homepage, dass Berlins Umweltsenatorin Lompscher ein Gutachten in Auftrag gegeben hat, um die Nachhaltigkeit von Vattenfalls Plänen zu prüfen. Für den 15. April wurde nun die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Nachhaltigkeit der Beschaffung von holzartiger Biomasse durch Vattenfall Europe und Umweltsenatorin Lompscher angekündigt. Einzelheiten zur Vereinbarung sollen aber erst am Freitag bekannt gegeben werden.