Somero wählt neuen Vorstand auf Jahreshauptversammlung

Am 17.05. trafen sich die Mitglieder von Somero Deutschland zur jährlichen Hauptversammlung. Es standen dabei viele Themen auf der Tagesordnung, von der Entlastung des alten und der Wahl des neuen Vorstands, über einen umfassenden Bericht von Janna Rassmann über ihren kürzlichen Uganda-Aufenthalt hin zur ausgiebigen Diskussion vieler inhaltlicher Themen, dabei vor allem unserer Vision für Somero in den nächsten Jahren.

Der neue Somero-Vorstand ist fast der alte. Janna Rassmann, bisherige stellvertretende Vorsitzende, übernimmt erneut den Vorsitz, während Daniel Heuermann stellvertretender Vorsitzender wird. Ihre Vorstandsämter behielten Gabriele Brühl und Schatzmeisterin Lina Huppertz. Florian Fischer verlässt den Vorstand. Neu gewählt wurde Alexander Gollasch. Wir danken dem alten Vorstand für eine tolle Arbeit und freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Vereinsjahr von Somero.

Interview mit Geofrey Nsubuga

Im April 2012 besuchte der nationale Koordinator von Somero Uganda, Geofrey Nsubuga, Berlin und beteiligte sich an der Jahreshauptversammlung von Somero Deutschland. Neben vielen Gesprächen mit dem Vereinsvorstand, den Mitgliedern und unseren Partnern nahm er sich auch Zeit für das nachfolgende Interview.

Geofrey, zur Jahreshauptsammlung von Somero Deutschland hast du uns zum ersten Mal in Berlin besucht. Was waren für dich die drei wichtigsten Erkenntnisse des Jahrestreffens?

Am meisten habe ich die Kraft der jungen Menschen von Somero Deutschland bewundert. Es war schön die Energie zu sehen, mit der junge Menschen andere Jugendliche tausende von Kilometern entfernt unterstützen. Mich hat auch die Kreativität beeindruckt, mit der finanzielle Mittel für die Ausführung von Programmen eingeworben werden und wie die Mitglieder zusammenarbeiten, obwohl sie teilweise weit voneinander entfernt leben. Außerdem gefällt mir das hohe Maß an Transparenz bei Somero Deutschland. Insbesondere das Finanzteam möchte ich hervorheben, das sich sehr gewissenhaft um die Finanzen des Vereins kümmert.

Was sind deiner Meinung nach die besonderen Stärken in der Kooperation zwischen Somero Deutschland und Somero Uganda?

Für mich sind die Teams von besonderer Bedeutung. Es ist sehr effizient, dass sich verschiedene Mitglieder auf einzelne Aufgaben konzentrieren. Diese Form der Zusammenarbeit ist seit langem gewachsen. Eine wichtige Stütze ist dabei die Transparenz, mit der alle Teams untereinander ihre Erkenntnisse austauschen.

Was sollte der Fokus unserer Arbeit in den nächsten fünf Jahren sein?

Für mich sind die zentralen Arbeitsfelder der nächsten Jahre Kommunikation und Networking sowie finanzielle Nachhaltigkeit.

Was sind die drei wichtigsten Projekte für Somero Uganda in nächster Zeit?

Eine wichtige Aufgabe ist die Erweiterung des Stipendienprogramms, um mehr Mädchen und jungen Frauen einen Zugang zu Bildung zu gewähren. Außerdem wollen wir bei Somero Uganda das PC-Programm ausbauen und noch mehr professionellen Computerunterricht in unserem Zentrum anbieten. Ein weiteres Feld, das ich zukünftig für wichtig halte, ist eine Stärkung des Lernens von zu Hause aus. Zudem wollen wir Gesundheitsthemen noch stärker in alle unsere Programme integrieren.

Geofrey, vielen Dank für das Interview.

Vorschau Jahreshauptversammlung 2012 – Teil1

Teilnahme des nationalen Koordinators von Somero Uganda

Im April wird unsere jährliche Hauptversammlung stattfinden. In diesem Jahr freuen wir uns ganz besonders, weil der nationale Koordinator von Somero Uganda, Geofrey Nsubuga, erstmalig persönlich daran teilnehmen wird! Möglich wird seine Reise nach Berlin durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der wir hiermit einen herzlichen Dank aussprechen. Die Vorbereitungen für Geofreys Aufenthalt laufen auf vollen Touren. Neben einer persönlich gestalteten Stadtführung planen wir einen Rundgang durch den Bundestag. Ferner organisieren wir eine Fotoausstellung mit Fotografien der Somero Stipendiatinnen, die einen Einblick in ihren ugandischen Alltag geben. Die TeilnehmerInnen der Vernissage erhalten von Geofrey einen Einblick in seine vielfältigen Aufgaben im Somero-Center. Seine Anwesenheit in Berlin möchten wir aber auch nutzen, einem breiteren Publikum die Situation von Jugendlichen, und von jungen Frauen im Besonderen, in Uganda näher zu bringen. Dazu planen wir Vorträge an Schulen, in Vereinen und bei Verbänden. Mehr in Kürze hier auf dem Blog oder auf unserer Website.