Neuer Jahresbericht

Schon wieder ist ein Jahr vergangen – und es ist bei Somero sehr viel passiert. So haben wir dieses Jahr 5 Jahre Somero in Uganda feiern können, eine neues IT-Trainingszentrum eröffnet und das Somero-Center weiter ausgebaut. Mehr dazu finden Sie hier in unserem aktuellen Jahresbericht.
Doch erst einmal ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung! Wir freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder viele neue Projekte mit Ihnen umsetzen zu können!

Jahresbericht 2014!

Der Somero Jahresbericht ist fertig und kann hier abgerufen werden.

Der Jahresbericht informiert ausführlich über unsere Vereinsaktivität im Jahr 2014. Er enthält Berichte über die Entwicklung unserer Stipendiatinnen, das Computerprojekt, das Schulbildungsprogramm für junge Mütter, die dritte Somero Fotoausstellung, unser neues Center in Kampala und natürlich über Somero als Träger des Kathrin-Buhl Preises für entwicklungspolitische Projekt.

Das Somero-Team wünscht viel Spaß beim Lesen.

Geofrey Nsubuga zu Besuch in Deutschland

Geofrey Nsubuga vor dem Brandenburger TorUnser Koordinator in Uganda, Geofrey Nsubuga, ist zur Zeit auf Einladung des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen zu Besuch in Deutschland. Er konnte sich bereits mit vielen deutschen Akteuren aus dem Bildungsbereich treffen und umfassende Kontakte zu Universitäten, Schulen und NGOs in der außerschulischen Bildungsarbeit in Deutschland aufbauen.

Zudem war Geofrey Gast der Diskussionsveranstaltung Gutes Leben für Alle! Ein transkultureller Dialog über die „Große Transformation“ des Dritte Welt Forums Hannover e.V. und nahm an einer Konferenz zur Gründung und Weiterentwicklung des Learn2Change Networks teil. Das Netzwerk vereint zivilgesellschaftliche Bildungsaktivist_innen aus der ganzen Welt, um neue Lernansätze für eine gesellschaftliche Transformation zu fördern und umzusetzen.

Seinen Aufenthalt nutzt Geofrey aber auch, um das Somero-Team in Deutschland sowie unsere Partner, wie die Stiftung Nord-Süd-Brücken oder die niedersächsische bingo-Stiftung zu treffen.

Erinnerungen an Uganda

Altynai Noruzova verbrachte drei Monate als Praktikantin des Global Education Networks for Young Europeans (GLEN) am Somero Center in Kampala. GLEN ist ein Qualifizierungsprogramm im Bereich des globalen Lernens und bildet Multiplikatoren aus. Über das Programm unterstützten bereits mehrfach Praktikantinnen und Praktikanten aus verschiedenen europäischen Ländern unsere Bildungsarbeit in Kampala. Auf unserer Webseite schildert die Studentin, welche Erfahrungen sie aus ihrer Zeit in Uganda mitnimmt:

AltynaiMein Praktikum bei Somero Uganda und meine Zeit in Kampala waren die besten Erfahrungen meines Lebens. In dieser kurzen Zeit habe ich eine Menge interessanter Dinge gelernt, neue Freundschaften aufgebaut und tolle Menschen getroffen, die jeden Tag und Moment unvergesslich machten. Ich habe das Gefühl, dass ich eine neue Welt mit reicher Kultur und anderen Traditionen, einer unterschiedlichen Mentalität, Denkweise und Lebenseinstellung kennen lernen konnte. Es war für mich eine große Herausforderung, mich in diese Kultur einzufinden und es dauerte einige Zeit, bis ich die kulturellen Unterschiede zu verstehen und zu akzeptieren begann. Es bot sich aber gleichzeitig eine perfekte Chance für mich, einen Prozess des Wiedererlernens zu starten und außerhalb eingefahrener Strukturen zu denken.

Mit der Zeit verstand ich, dass es verschiedene Arten gibt, wie Menschen die gleichen Dinge tun und denken können und dadurch verschiedene Haltungen gegenüber der gleichen Sache entwickeln. Mir wurde klar, dass nicht ein Weg besser ist als der andere, sondern dass es einfach andere Möglichkeiten gibt, etwas zu tun. Wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis meines Praktikums war es, zu verstehen, wie wichtig es ist, keine Vorurteile zu haben und tolerant gegenüber anderen zu sein, obwohl das in der Theorie oft viel einfacher ist als in der Praxis. Außerdem wurde mir klar, dass alle Klischees über Afrika und das Bild, das die meisten Menschen über diesen Erdteil haben, nicht der Wahrheit entsprechen.

Somero Uganda glaubt fest an eine bessere Zukunft und will die Welt um sich verändern. Sie haben eine klare Vision und immer große Träume. Sie haben keine Angst vor Hindernissen und geben niemals auf, weswegen ich glaube, dass das Team von Somero Uganda eines Tages alle ihre Ziele erreichen wird.

Was ich über Uganda gelernt habe, ist, dass es ein schönes Land ist, mit erstaunlicher Natur, freundlichen, offenen und hilfsbereiten Menschen und einer einzigartigen und interessanten Kultur, die dich überraschen und beeindrucken kann. Die Leute können Spaß haben und sie verstehen es, jeden einzelnen Tag ihres Lebens zu genießen. Sie sind immer so positiv, energiegeladen und glauben an „Happy Ends“. Eine Sache, die mich absolut fasziniert hat, ist, wie gern Menschen dort singen und tanzen und welche Rolle dies in ihrem Leben spielt. 

Somero wählt neuen Vorstand auf Jahreshauptversammlung

Am 17.05. trafen sich die Mitglieder von Somero Deutschland zur jährlichen Hauptversammlung. Es standen dabei viele Themen auf der Tagesordnung, von der Entlastung des alten und der Wahl des neuen Vorstands, über einen umfassenden Bericht von Janna Rassmann über ihren kürzlichen Uganda-Aufenthalt hin zur ausgiebigen Diskussion vieler inhaltlicher Themen, dabei vor allem unserer Vision für Somero in den nächsten Jahren.

Der neue Somero-Vorstand ist fast der alte. Janna Rassmann, bisherige stellvertretende Vorsitzende, übernimmt erneut den Vorsitz, während Daniel Heuermann stellvertretender Vorsitzender wird. Ihre Vorstandsämter behielten Gabriele Brühl und Schatzmeisterin Lina Huppertz. Florian Fischer verlässt den Vorstand. Neu gewählt wurde Alexander Gollasch. Wir danken dem alten Vorstand für eine tolle Arbeit und freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Vereinsjahr von Somero.

Zweite Somero-Vernissage im Rahmen von 20 Jahre–20 Orte–20 Taten – Ein Rückblick

VernissageBegonnen hatte alles natürlich schon viel früher, genau genommen mit der Bewerbung für die Aktion der Stiftung Nord-Süd-Brücken: 20 Jahre – 20 Orte – 20 Taten. Unter diesem Motto stellt die Stiftung zur Feier ihres 20jährigen Bestehens im Jahr 2014 insgesamt 20 Vereine und deren Projekte vor – und es freut uns sehr, dass unsere Bewerbung erfolgreich war und wir zu diesen 20 Projekten gehören!

So war es uns möglich am 1. März im Weiterbildungszentrum der FU Berlin die zweite Somero Vernissage zu veranstalten und im Vergleich zu der ersten Ausstellung vor zwei Jahren konnten wir diesmal auch noch mehr Bilder präsentieren. Auf der einen Seite Fotografien die im Rahmen eines Fotoworkshops in Uganda entstanden sind und auf der anderen Seite Bilder, welche die Glen-Praktikantin während eben diesen Workshops von den Teilnehmerinnen gemacht hat.

Am frühen Nachmittag startet dann die Ausstellung mit einer Einführung von Herrn Walter Hettig von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der in einem kurzen Vortrag die Arbeit der Stiftung vorstellte und den Rahmen der Veranstaltung aufzeigte. Anschließend präsentierte unser erster Vorsitzender Dr. Daniel Heuermann, die Arbeit und aktuelle Projekte  von Somero.

Im sich anschließenden offenen Erfahrungsaustausch konnte sich dann jeder selber ein Bild von der Lebensweise in Uganda machen und sich die Fotos der Ausstellung bei ein paar Broten und Getränken genauer ansehen. Wie auch das Feedback der Teilnehmer zeigte, ein insgesamt sehr gelungener Abend – ein großer Dank daher an dieser Stelle an die Stiftung Nord-Süd-Brücken, die das ermöglicht hat!

Ein paar Impressionen von der Vernissage: Vernissage-6

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Somero verabschiedet GLEN-Praktikanten

In den letzten Monaten erhielt Somero Uganda tatkräftige Unterstützung von zwei Praktikanten des Global Education Networks for Young Europeans (GLEN). GLEN ist ein Qualifizierungsprogramm und bildet Multiplikatoren für globales Lernen in Europa aus. Von Juli bis Oktober unterstützten Klara und Dennis die Bildungsarbeit vor Ort. Die Teams aus Uganda und Deutschland danken den beiden sehr herzlich für ihre Unterstützung!

Schulunterricht vor der Haustür – Projektidee für 2013

Das Somero Center im größten Slum von Kampala bietet eine Vielzahl von Bildungsmöglichkeiten für Mädchen und junge Frauen, die aus finanziellen oder sozialen Gründen keine reguläre Schule besuchen können. So erlangen sie wichtige Qualifikationen für den Arbeitsmarkt. Diese Angebote finden großen Anklang. Es gibt jedoch immer noch sehr viele Frauen – häufig junge Mütter -, die aufgrund ihrer immensen Verpflichtungen oder Widerstand in der Familie nicht zum Somero Center kommen können. Um auch diesen jungen Frauen zu ermöglichen, ihren Bildungsweg fortzusetzen, haben wir in enger Kooperation mit den Sozialarbeitern vor Ort ein neues Projekt entworfen. Das innovative Lehrkonzept sieht vor, dass der Unterricht weder an Ort noch Zeit gebunden ist und in Lern-Gruppen in direkter Nachbarschaft der Teilnehmerinnen stattfindet. Die Somero-Mitarbeiter decken dabei die Inhalte des offiziellen ugandischen Lehrplans ab. So ermöglichen wir, dass die jungen Frauen am Ende des zweijährigen Programms an staatlichen Prüfungen teilnehmen und einen offiziellen Abschluss erlangen können.

Auch die Gemeinde, insbesondere die Familien der Teilnehmerinnen, soll durch das Somero-Team vor Ort miteinbezogen werden, um durch den Dialog den häuslichen und gesellschaftlichen Druck auf die Schülerinnen zu vermindern. Die Idee steht und in Uganda hat das Projekt bereits regen Zuspruch durch die Zielgruppe sowie andere wichtige Akteure, wie das Bildungsministerium und Schulen, gefunden. Nun muss noch die Finanzierung für das Projekt gesichert werden, um so bald wie möglich zu der Realisierung der Idee übergehen zu können.

Somero-Kalender 2013: Ein Transport-Bericht

Der Somero-Kalender 2013 ist fertig – und ich auch… Im Nachhinein und bei genauerer Überlegung hätte es mich nicht überraschen dürfen, wie schwer eine derartige Lieferung sein kann – und wenn sie nach Hause geliefert wird, ist das natürlich auch kein Problem. Anders sieht die Sache jedoch aus, wenn sie zum Paketshop um die Ecke gebracht wird und zwischen dieser Ecke und der Wohnung ein knapper Kilometer liegt. Weiterlesen